28. Juni 2007

Die Legende von den folgsamen Stuten Mohammeds

Abgelegt unter: Unterricht/Projekte — mentos @ 11:42
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Die folgsamen Stuten Mohammeds (Abayyah, Saqlawiyah, Kuhaylah, Hamdaniyah und Hadbah) sind eine Legende aus dem Islam.

Der Geschichte zu Folge gerieten 622 der Prophet Mohammed und seine Begleiter während der Auswanderung Hidschra von Mekka nach Medina in einen Sandsturm. Seine Karawane gelangte am Abend an einen Brunnen, doch als die erschöpften und durstigen Pferde los stürzten, rief sie Mohammed zurück. Nur fünf Stuten - Abayyah, Saqlawiyah, Kuhaylah, Hamdaniyah und Hadbah - kehrten pflichtbewusst um, worauf Mohammed sie segnete und jedem den Daumen in dem Nacken legte, wo sich daraufhin kleine Haarwirbel bildeten.

Jene Haarwirbel werden noch heute Daumenzeichen des Propheten genannt und die Pferde, die es besitzen, sollen besonders edel sein. Mohammed begründete mit jenen fünf Pferden eine von religiösen Anschauungen durchsetzte Zucht, von der bei den edelsten Linien gesagt wird, dass sie auf die „Fünf des Propheten Allah” zurückgehen.

Nach einer Variante der Legende ließ Mohammed absichtlich mit dem gleichen Ergebnis eine Herde von Stuten drei Tage lang ziehen.

Kilian

Die Geschichte der Legendendichtung

Abgelegt unter: Unterricht/Projekte — Martina @ 11:39

Lateinische Legendensammlungen sind seit dem 7. Jahrhundert bekannt. Weite Verbreitung fand die bekannte Legenda aurea des Jacobus de Voragine (1263-1273), der die gewaltige Legendenstofffülle der Zeit sammelte und für kultische Zwecke verfügbar machte. In Deutschland entstanden die ersten Legenden um 900 und gipfelten in mittelhochdeutschen Versepen. Die bekanntesten waren u. a. die des Hartmann von Aue, Konrad von Würzburg oder Rudolf von Ems. Die Reformation leitete das Ende des Legendenkultus ein. Nachdem Luther die Legende als nützlich und fein zu lesendes Werk nach der Bibel zunächst billigte, griff er sie mit dem Wortspiel „die Lügende” scharf an.
Da die mittelalterlichen Heiligenlegenden oft unkritisch Wunder, Erscheinungen und andere übersinnliche Dinge beschrieben und oft auf sagenhafter Überlieferung beruhten, wurde der Begriff Legende im kritischen Sprachgebrauch der Neuzeit zu einem Synonym für einen historisch nicht oder schlecht belegten Bericht und meist abwertend gebraucht. Nachdem Legenden in der Zeit der Aufklärung dem kritischen Interesse nicht standhielten, wurden sie in der Romantik wieder geachtet. Zahlreiche Schriftsteller des 19. Jahrhunderts beginnend mit einem Plädoyer Herders schufen neue Legenden. Dazu zählten Goethe “Legende vom Hufeisen”und Kleist, “Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik”. Im 20. Jahrhundert fand die Legende bis hin zur Parodie Antilegende eine neue Beachtung.

Die Legende des heiligen Laurentius

Abgelegt unter: Unterricht/Projekte — mentos @ 11:35

Laurentius von Rom (* evtl. in Osca (Spanien) oder Laurentum; † 10. August 258 in Rom) war Archidiakon zur Zeit des Papstes Sixtus II. und starb als christlicher Märtyrer. Er gilt als der bekannteste Träger des Namens Laurentius. Da der Name am wahrscheinlichsten “der Mann aus Laurentum” bedeutet, könnte Laurentius auch tatsächlich aus dieser Ortschaft gestammt haben, die bei Rom lag.
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Die Legende erzählt: Als Archidiakon von Rom war Laurentius in Vertretung des Papstes für die Verwaltung des örtlichen Kirchenvermögens und seine Verwendung zu sozialen Zwecken zuständig. Nachdem der römische Kaiser Valerian Papst Sixtus hatte enthaupten lassen, wurde Laurentius aufgefordert, alles Eigentum der Kirche herauszugeben. Daraufhin verteilte Laurentius das Vermögen an die Mitglieder der Gemeinde, versammelte alle Armen und Kranken und präsentierte sie als den wahren Reichtum der Kirche dem Kaiser. Dieser ließ Laurentius daraufhin mehrfach foltern und dann durch Grillen auf einem eisernen Gitterrost qualvoll hinrichten.
Herkunft und Bedeutung

Der Name kommt aus dem Lateinischen und bedeutet entweder “der Lorbeergeschmückte” (korrekter wäre allerdings Laureatus) oder “der Mann aus Laurentum” (nach einer Ortschaft bei Rom).

In den meisten Fällen ist mit Laurentius der heilige Laurentius von Rom gemeint.

Namenstage

8. Januar: Laurentius Giustiniani
2. Februar: Laurentius von Canterbury
21. Juli: Laurentius von Brindisi
10. August: Laurentius von Rom
14. November: Laurentius O’Toole (Lorcan Ua Tuathail) von Dublin
Lorenz

Die Wahrheit der Legende

Abgelegt unter: Unterricht/Projekte — mentos @ 11:32

Als Beispiele für das unterschiedliche Verhältnis von Legenden zur Wahrheit kann man Schriften über Franz von Assisi aus dem 13. Jahrhundert heranziehen. Als dieser zwei Jahre nach seinem Tod (1228) heilig gesprochen wurde, ließ der Papst von dem Franziskaner Thomas von Celano den ersten offiziellen Bericht über das Leben des Franziskus und die von ihm nach seinem Tod gewirkten Wunder verfassen. Viele Jahre später legte Celano im Auftrag des Franziskanerordens eine zweite umfangreichere Franziskus-Biografie vor, in der Celano nicht einfach bisher ihm Bekanntes neu formulierte, sondern in welche er für diese Biografie niedergeschriebene Berichte von Gefährten des Franziskus einarbeitete, zu deren Sammlung der Orden seine Mitglieder für dieses Buch aufgefordert hatte. Gegen eine einseitige Vereinnahmung des Heiligen und eine Wundersucht wandte sich die Dreigefährtenlegende, die einige der ersten Gefährten des Franziskus verfassten, als sie schon älter waren. Sie ist ein Versuch, Franziskus so darzustellen, wie er wirklich war, und verzichtet ausgemachtermaßen auf Wundergeschichten. Gewissermaßen ihr pures Gegenteil sind die Fioretti, eine populäre Geschichtensammlung, in der auch wundersame und fragwürdige Begebenheiten, wie Franzens Zähmung des Wolfes von Gubbio erzählt werden, Legenden, die bestenfalls einen metaphorisch verschlüsselten historischen Kern enthalten. Derartige Überlieferungen können deswegen unter Berücksichtigung ihrer besonderen Spezifika der Geschichtswissenschaft als historischen Quellen dienen.

Kult-Legenden berichten über den Ursprung oder die Herkunft bestimmter religiöser Orte, Bräuche und Gegenstände

Alles über die Legende

Abgelegt unter: Unterricht/Projekte — mentos @ 09:58

Da wir im Deutschunterricht gerade die Legende durchnehmen, hier für alle, die schon immer mal wissen wollen, was eine Legende ist, hier die wichtigsten Infos:

Legende (v.lat: legendum = “zu Lesendes”) bezeichnet ursprünglich eine Geschichte zum Lesen oder auch Vorlesen.

Die Abgrenzung zu Sagen oder (griech.) Mythen – vom Wort her mündlich tradierten Geschichten aller Art – ist fließend. Christliche Legenden bestehen oft aus Lebensbeschreibungen von Heiligen. Hier unterscheidet man zwischen Märtyrerlegenden, die nach dem Tod eines Märtyrers zu wuchern begannen, und Heiligenviten, die bereits zu Lebzeiten erzählt und nicht selten auch mehr oder weniger dokumentiert wurden. Derartige Überlieferungen können deswegen unter Berücksichtigung ihrer besonderen Spezifika der Geschichtswissenschaft als historischen Quellen dienen.

Kult-Legenden berichten über den Ursprung oder die Herkunft bestimmter religiöser Orte, Bräuche und Gegenstände.

Hier ein beispiel für eine christliche Legende, nämlich die Legende von Marinus und Anian.

Marinus und Anian waren Zeitgenossen der Hll. Kilian, Korbian und Rupert. Der Legende nach kamen sie als Mönche nach Rom und wurden von Papst Eugen I. empfangen, der Marinus zum Wanderbischof und Anian zum Diakon weihte.

kilian_kolonat_totnan.jpg Als Glaubensboten kamen sie in die Gegend des Irschenbergs oberhalb von Aibling und nordöstlich von Miesbach. Hier lebten sie mehr als 40 Jahre als Einsiedler, Marinus in Willpartingen, Anian im nahen Alb. Der Legende nach soll Marinus von plündernden Vandalen ermordet und verbrannt worden sein. Gleichzeitig starb Anian in seiner Zelle in Alb eines natürlichen Todes. Über den beiden Sterbeorten befinden sich jeweils Kirchen, die eine der ältesten christlichen Kultstätten im bayerischen Oberland sind. Die Kirche, die die Grabstätte der Heiligen Marinus und Anian in Wilparting (Gemeinde Irsschenberg) birgt, ist eine der charakteristischsten Fotomotive Bayerns.

27. Juni 2007

Mein Lieblingscomputerspiel: Bolzplatz

Abgelegt unter: Sammelsurium — mentos @ 13:41

Eines meiner Lieblingshobbys ist auch Computerspielen.

Eines meiner Lieblingsspiele ist zum Beispiel auch BOLZPLATZ 2006.

Es ist ein lustiges Fussballspiel mit Comicfiguren, Namensverarschungen (z. B. aus Ralf Heuzer wird Ralf Holzer) und eben der Fusballkarriere.

Man kann sich sein eigenes Stadion bauen, Schiedsrichter bestechen usw.

Man kann allerdings auch Weltmeisterschaften spielen.

Bei einer Karriere kann man sich zuerst die Mannschaft aussuchen, danach beginnt man mit einem Stadionstatus von:

Rasenart: Schlammplatz

Tore: Mülltonnen

Tribünen: keine

Beleuchtung: keine

Unterhaltung (z.B. Bratwurststand): keine

Geld: 2700,00 €

Achtung: Man kann auch beim Schiedsrichterbestechen erwischt werden. Das würde dann eine Strafe von 2000 € geben und es kann auch passieren, dass der Schiedsrichter das Geld nicht annimmt (dann kriegt man die Hälfte des Geldes zurück) .

Es kann aber auch positive Ereignisse geben (z.B. Der Bürgermeister schenkt zur Annerkennung: 10 000,00 €, Gegner werden beim Schiedsrichterbestechen erwischt: 2000 €…).

Mir gefällt das Spiel, weil es immer Spaß macht (es gibt auch gelbe und rote Karten).

PS: Die Spieler haben auch ziemlich dolle Sprüche drauf (z. B. “Ihr Schweine”, “Wo kommen die Schwalben her?”, “Ja, ist es denn schon Sommer?” ).

Wem das Spiel gefällt, der  kann sich das Spiel auch kostenlos unter http://www.bolzplatz2006.de/ downloaden. PKW

Wochenbericht vom 18. – 22. Juni 2007

Abgelegt unter: Unterricht/Projekte — gruppe1 @ 10:25

Montag, 18. Juni 2007

Nach dem schönen Wochenende ist bekanntlich wieder Schule. Das ist ja schon ziemlich hart, aber in der 1. Stunde gleich die wohl am meisten gefürchtete Schulaufgabe zurückzubekommen, ist schon eine Zumutung. Sie kennen sie alle: die Lateinschulaufgabe. Das ist dieser Test, bei dem man schon beim Datumschreiben zittert. Aber die Überraschung, die uns erwartete, war positiv. Sehr positiv. Schnitt 1,86. Sie meinen, das gibt’s gar nicht? Doch, das gibt es und zwar bei uns, der Klasse 6a. Nicht schlecht, gell?!

Dienstag, 19 Juni 2007

Bei gefühlten 10.000 C° schlugen wir uns durch den Tag, der gleich mal mit einem Deutschtest, welcher den 2. Teil einer Schulaufgabennote bildete, begann. Sechs Seiten ankreuzen, schreiben und …. DENKEN!!!!!!!!!!! Zu Streiken versuchten wir gar nicht, da dieser Versuch, den Unterricht zu kippen, schon 2-mal scheiterte. Also mussten wir, wie schon gesagt, ankreuzen, schreiben und denken… die Stimmung danach war eher gemischt. Später gab´s für die Jungen noch Noten auf Fußball (freu). Der restliche Tag lief mehr oder weniger normal ab. (Schnarch….)

Mittwoch, 20. Juni 2007

Dieser Tag startete schon sehr unangenehm…. MATHE!!!! Das ist nicht unbedingt ein persönlicher Angriff gegen unseren Mathelehrer, sondern gegen die… ääh Leute, die dieses Fach erfunden haben. Verflucht seid ihr!!! Aber die Mathematiker kann man auch noch später verfluchen. Jetzt kommt erst mal der restliche Tagesablauf. Wie Sie vielleicht schon wissen, haben wir Informatikunterricht. Das ist nicht gerade mein aufregendstes Fach, der Adrenalinkick lässt auf sich warten. Und jetzt denken manche von ihnen vielleicht: „Jetzt wird alles anders, pass auf!“ Nein, es war zum… Langweilen. Hefteintrag, Ansprache und irgendso ein LOGO-Graphikprogramm, das niemand geblickt hat, außer der Lehrer. Dafür endete der Tag mit einem geilen Freiluftunterricht in Deutsch.

Donnerstag, 21. Juni 2007

Heute gab es wieder unangenehme Matheneuigkeiten. Wir freuen uns die ganze Woche schon auf den einzigen mathefreien Tag in 5 Tagen Schule. Aber es kam anders. Wir hatten nicht nur 1 Mathestunde, was auch schon schlimm genug wäre. Nein, wir hatten gleich 2! Aah Hilfe!!! Da es bei uns in der 6a keinen gibt, der Mathe mag, was auch ziemlich absurd wäre, fand das niemand so toll. Es hieß zwar, dass das nur eine Übung für die anstehende Schulaufgabe sei, aber gleich 2 Stunden… Meine Meinung können Sie sich vielleicht schon denken.

Freitag, 22. Juni 2007

Heute gab es den Ausgleich zum Mathehorror am Donnerstag. Anstatt Mathe in der sechsten Stunde gab es Natur und Technik (für alle Eltern: das bedeutet so viel wie Biologie). Toll fand das trotzdem keiner, weil NuT mindestens die gleiche Beliebtheit wie Mathe hat. Aber mit dem Wochenende im Kopf überlebten wir auch dies.

Louis Graf

24. Juni 2007

Astronomie der Jahreszeiten

Abgelegt unter: Sammelsurium — mentos @ 00:09

Astronomie der Jahreszeiten

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Der Beginn der vier Jahreszeiten (Sommer, Herbst, Winter, Frühling) wird nach dem Stand der Sonne bestimmt und folgt somit dem astronomischen Kalender. Ausgangspunkt ist dabei jeweils der höchste Stand der Sonne (sog. maximale Deklination) zu bestimmten Zeiten. (weiterlesen…)

23. Juni 2007

Papageien

Abgelegt unter: Sammelsurium — mentos @ 16:15

Kurzpräsentation der Vogelart “Papagei” Hellroter Ara (Ara macao).

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Papageien sind besondere Vögel, die es mit 350 verschiedenen Arten und 850 Unterarten in allen Farben, Formen und Größen gibt. Kleine Papageien sind nur acht Zentimeter groß (Spechtpapagei), große hingegen können bis zu einem Meter Größe aufweisen (Hyazinth-Ara). Die berühmtesten Papageienarten sind die Loris, die Kakadus und die Sittiche. Somit zählt also auch der Wellensittich zu den Papageienvögeln. (weiterlesen…)

20. Juni 2007

Wochenbericht vom 11. -15. Juni

Abgelegt unter: Unterricht/Projekte — Martina @ 23:20

Montag:

Heute ist der erster Tag nach den Ferien! Ich glaube, dass ich nicht der einzige war, der etwas verschlafen drein gesehen hat. Aber Gott sei Dank haben die Lehrer es nicht soooo hart angehen lassen, sodass wir uns alle wieder an den „normalen” Schulalltag gewöhnen konnten.

Dienstag:

Wie immer haben wir am Dienstag neun Stunden, doch heute war es ein bisschen anders, als sonst! Zumindest für die, die beim Rig-Wig- (Riemenschneidergymnasium- Wirsberggymnasium) Fußball Tunier mitspielen. Diese haben in der 7. Schulstunde auf dem Sanderrasen trainiert.
Es war aber auch für die Mädchen, die nicht mitspielen, etwas anders: Bei ihnen ist die 5. und 6. Stunde Sport, bei Frau Schneider, ausgefallen.

Mittwoch:

An diesem Morgen hatte ich ein etwas mulmiges Gefühl, weil wir Lateinschulaufgabe geschrieben haben und ich ehrlich gesagt, nicht besonders viel gelernt habe. Aber zum Glück fanden sie fast alle aus unserer Klasse einfach, darunter auch ich!
Donnerstag:

Oh, je! Heute war die letzte Deutschstunde vor dem Deutschtest. Aber zum Glück hat uns unser netter Referendar, Herr Schlereth, gut auf ihn vorbereitet! Ich glaube und hoffe, dass es jeder verstanden hat, schließlich wollen wir ja nicht, dass es Fünfer oder sogar die „böse Note” Sechs gibt.

Freitag:

Dies ist wirklich der entspannteste Schultag der Woche!
In der 1. und 2. Stunde haben wir einen „nummeralischen Test” gemacht, indem man schätzten musste, wie viel Tasten ein Klavier hat, oder so. Danach ging’s gleich aufs Sportfest, das auch sehr viel Spaß gemacht hat! Dann durften wir sogar schon um 12.30 Uhr gehen. Wirklich toll!!!

Lorenz