In diesen Sommerferien waren wir für eine Woche in England. Wir sind mit dem Auto gefahren und sind deshalb eine Nacht in einem Etap-Hotel in Frankreich geblieben. Am nächsten Tag ging es dann weiter mit der Fähre nach England. Dort kamen wir in Dover an den Kreidefelsen an. Die waren so hoch, dass man, wenn man oben steht, richtig Angst hat, hinunterzuschauen. Nach einer langweiligen Stunde Dorfbesichtigung fuhren wir endlich weiter zu unserem gebuchten Hotel in Folkstone. Was uns allerdings dort erwartete, erinnerte uns eher an eine Bruchbude, aber gebucht war nun mal gebucht! Und so mussten wir dort wohl oder übel zwei Nächte verbringen! Das Gute allerdings war, dass es direkt am Meer lag und wir die ganze Zeit badeten. Am vierten Tag fuhren wir nach Stonehange und schauten uns den berühmten Steinkreis, vermutlich aus der Zeit von etwa 1850 bis 1400 v. Chr an. Ursprünglich bestand diese Anlage aus zwei konzentrischen Steinkreisen, die Steingruppen in Form eines Hufeisens umgaben. Als wir uns dieses faszinierende Denkmal angeschaut hatten, fuhren wir weiter auf eine Farm mit vielen Tieren, wie zum Beispiel: Hühner, Hunde, Katzen, kleine und große Enten, kranke Raben, kleine und große Pfaue und Kühe. Dort blieben wir dann auch einen Tag und es war wunderschön. Am nächsten Tag fuhren wir an die Südküste in eine Farm ohne Tiere und gingen wieder ans Meer. Das Frühstück in England war übrigens ekelhaft, der Toast war in Fett gebadet und es gab Fleisch, das zum … war! Als Abendessen gab es nichts anderes als Fish and Chips und nach einer Weile konnten wir das Zeug nicht mehr sehen! Am letzten Tag übernachteten wir wieder in Folkstone, in einem Hotel, welches allerdings besser als das vorige dort war. Dann standen wir vor der Heimreise und sagten dem Meer auf der Fähre Tschüss. Auch wenn es manchmal etwas langweilig war, muss ich trotzdem auf jeden Fall wieder hin!
Chiara
Wie fast immer in den Sommerferien bin ich auch dieses Jahr wieder mit meiner Familie in Südafrika. Um euch auf dem Laufenden zu halten, habe ich mir überlegt, eine Art Tagebuch zu führen.
Also, kurz und schmerzlos: Die erste Woche in Südafrika…
Freitag, 3.08.2007:
Heute kamen wir nach ca. elf Stunden Flug völlig erschöpft und übermüdet in Johannesburg (Südafrika) an - aber nicht genug, wir mussten dort umsteigen und noch eine Stunde weiterfliegen, bis wir endlich zu Hause in Durban (auch Südafrika) ankamen. Dort holte uns mein Onkel vom Flughafen ab und fuhr uns erst mal zu unserem Haus. Jetzt hieß es, meine Tante zu begrüßen und sich erst mal wieder einleben.
Sonntag, 5.08.2007:
Heute war bei uns zwar nicht viel los, aber einiges kann ich euch schon erzählen. Wir gingen so gegen Mittag einkaufen - ja einkaufen am Sonntag!!! Hier ist es so, dass alle Geschäffte sieben Tage die Woche geöffnet sind, dafür aber schon gegen 18.00h schließen - jeden Tag. Ansonsten haben wir heute noch die Cousine meines Vaters besucht.
Dienstag, 7.08.2007:
Gute Nachrichten: heute konnten wir endlich unsere liebe “Schwimmlehrerin” wiedersehen, die wir letztes Jahr kennengelernt haben.
Donnerstag, 9.08.2007:
“National Women’s Day” … sagt Euch das was? Wenn nicht, dann mache ich eine kurze Erklärung: “Women’s Day” ist eine nationaler Feiertag, der (natürlich) den Frauen dieses Landes gewidmet ist. An so einem Tag läuft also alles wie an einem Sonntag.
Freitag, 9.08.2007:
Das gute Wetter heute trieb uns raus ins Freie, den von uns heiß ersehnten Strand. Dieser ist nur 30min Autofahrt von unserem Haus entfernt - also ein Katzensprung! Als wir dort aus dem Auto stiegen, trieb uns die super Seeluft in die genialen Wellen. Dort spielten wir eine Weile, bis uns das Wasser zu salzig und zu anstrengend war. Also gingen wir auf Muschelsuche und machten einen traumhaften Fang, nämlich eine wunderschöne große Muschel.
Ja, das war’s für heute.
Bis bald
Eure Lena